26.09.2022

„Urbane Legende“ – Interview mit DSTRCT-Mieter hhpberlin

Das Brandschutzunternehmen hhpberlin kommt ins DSTRCT.Berlin: Wir haben mit dessen geschäftsführenden Gesellschafter Stefan Truthän über das neue hhp-Headquarter in Berlin gesprochen.

Herr Truthän, was war Ihre wichtigste Prämisse bei der Bürosuche?

Eine Prämisse war, bei der Suche nach unserem neuen Headquarter nicht nur auf die wirtschaftlichen Aspekte zu schauen, sondern auch Punkte wie Erreichbarkeit in den Vordergrund zu stellen. Der Weg zur Arbeit soll für alle Kollegen so kurz wie möglich sein, niemand verbringt gerne ein bis zwei Stunden am Tag mit der Anreise ins Büro. Mit unserem Makler JLL haben wir uns also angeschaut, wo unsere Mitarbeiter wohnen. Das DSTRCT erfüllt nicht nur unsere oberflächlichen Bedürfnisse, sondern bringt das Zeug zur Homebase für das gesamte Team mit. Wir haben uns zwar noch andere Optionen angesehen, aber die haben einfach nicht zu unserem Mindset gepasst. Dass eine Fläche unser Mindset abbilden kann, war eine weitere wichtige Prämisse.

Was ist Ihr Mindset?

Umziehen bedeutet, dass man alles einpackt und dann wieder auspackt. Wir selbst wollen aus unserem Büro aber buchstäblich auswandern. Uns vom Ballast befreien, um beweglich zu bleiben, in unseren Köpfen die erforderliche Offenheit und Flexibilität zu bewahren. Wir nutzen die Gelegenheit, uns mit dem Umzug in das Areal des DSTRCT zu entschlacken, zu bereinigen, kurz – uns neu zu entfalten. Übrigens haben wir uns auch flächenmäßig von viel Ballast befreit. Wir kommen von 2.000 Quadratmetern, von denen 700 Quadratmeter unnützer Flur sind. Im DSTRCT werden wir 1.400 Quadratmeter haben. Zudem ist es uns auch wichtig, dass das Angebot auf- und um die Fläche genauso ansprechend und inspirierend ist, wie die Fläche selbst.

Wie sieht für hhp die ideale Flächenverteilung aus?

Wir haben auf unserer alten Fläche schon seit Langem gespürt, dass 25 Prozent des Büros eigentlich flexibler Cafeteria-Space sein müsste. Jetzt werden wir sogar ein Drittel derartiger Flächen haben. Sowohl der Vermieter als auch die Fläche müssen da aber mitgehen können. Das Mindset mittragen. Das DSTRCT bietet die ideale Gelegenheit, unsere Erfahrungen in diesem Bereich auf die Fläche zu bringen.

Worum geht es noch, außer weniger Ballast?

Die Menschen kommen nicht nur zum Arbeiten ins Office, sondern suchen bewusst den Austausch. Dafür müssen die Weichen gelegt werden. Und wie? Es ist eine urbane Legende, dass der Besprechungsraum das Zentrum des Austauschs darstellen muss. Was wir stattdessen brauchen, ist eine Küchenatmosphäre, die die Leute zum Gespräch anregt. Mach doch einfach deine Küche so flexibel, dass sie gleichzeitig als Besprechungsraum dienen kann. Dass sie für einen Hackathon genauso geeignet ist wie für ein Town-Hall-Meeting, eine Akademie-Schulung oder ein Treffen mit den Stakeholdern. Wir wollen insgesamt eine Bürofläche ohne Türen, die trotzdem kein klassischer Großraum ist.

Wie sehen die anderen zwei Drittel aus?

Ein Drittel werden Rückzugsmöglichkeiten sein, wo man sich allein oder mit zwei bis drei Kollegen mal abschotten kann. Zur Erholung, zum Denken, für eine Videokonferenz und so weiter. Und nochmal ein Drittel ist für die Arbeitsplätze vorgesehen. Bis zu 150 Mitarbeiter können dort miteinander arbeiten. Multifunktionsmöbel wie beispielsweise höhenverstellbare Tische erlauben es jedem, genau so zu arbeiten, wie er oder sie will. Wir möchten keine Möbel, die Mitarbeitern vorscheiben, ob sie sitzen oder stehen sollen, sondern solche, die sie bei ihrer Arbeit unterstützen. Auch die Digitalisierung und ausgeklügelte IT bieten Flexibilität. Niemand klebt mehr für acht Stunden an seinem Platz fest, sondern kann auch innerhalb des Büros auf Wanderschaft gehen – dorthin, wo man sich gerade wohlfühlt und am besten in seiner Arbeit unterstützt sieht.

Ihr Fazit?

Es gibt zwei ökonomische Grundprinzipien, das Minimal- und das Maximal-Prinzip. Das Minimal-Prinzip sagt, ein vorgegebenes Ziel mit minimalen Mitteln zu erreichen. Auf ein Büro übersetzt bedeutet das, ich mache ein Legehennen-Prinzip. Minimale Raumangebote für jeden. Glücklich ist zwar keiner, aber die Ziele werden schon irgendwie erreicht. Das Maximal-Prinzip sagt, mit gegebenen Mitteln maximale Erfolge anzustreben. Unsere Office-Fläche muss im Sinne des Maximal-Prinzips gestaltet sein. Das Auswandern ist hier ein Impuls. Und die Raumqualitäten, die einen beflügeln. So, dass wir alle im Unternehmen noch besser werden.

HB Reavis Germany GmbH

Matthias Goßmann

Head of Leasing

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